Inhalt KRIMI-Goldies: A - B

- ALEXANDER, Bruce (USA, 1932 - 2003)

- ALLINGHAM, Margery: "Albert Campion-Reihe"

- AMBLER, Eric (England, 1909 - 1998)

- ARMSTRONG, Charlotte: "Ein Schluck Gift"

- BENTLEY, Edmund C.: "Trents letzter Fall"

 

ALEXANDER, Bruce (USA, 1932 - 2003)

Sein Serienheld ist Richter Sir John Fielding (1721 – 1780), ein blinder Magistrat und Gründer der ersten Polizeieinheit Londons (J. Fielding ist eine historische Gestalt).

ALLINGHAM, Margery (England, 1904 - 1966)

Albert Campion-Reihe:

- Band 1: Der italienische Dolch (Mord in Black Dudley) / The Black Dudley Murder (1929)

- Band 2: Gefährliches Landleben / Mystery Mile (1930)                 

- Band 3: Polizei am Grab / Police at the Funeral (1931)

- Band 4: Der Hüter des Kelchs (Achten Sie auf die Dame) / Look to the Lady (1931)

- Band 5: Süße Gefahr / Sweet Danger (1933)                                                                 

- Band 6: Wenn Geister sterben / Death of a Ghost (1934)

- Band 7: Blumen für den Richter (Für Jugendliche nicht geeignet) / Flowers fot the Judge (1936)

- Band 8: Der Fall Pig / The Case of the Late Pig (1937)

- Band 9: Tänzer in Trauer     

- Band 10: Mode und Morde                                                              

- Band 11: Judaslohn      

- Band 12: Zur Hochzeit eine Leiche

- Band 13: Überstunden für den Totengräber / More Work for the Undertaker (1948)        

- Band 15:  Trau keiner Lady / Die lockende Dame / The Beckoning Lady (1955)     

- Band 17: Der Geist der Gouvernante

Kurzgeschichte:                                                                                                       

- Geld zum Verbrennen (In: Elizabeth George; Im Anfang war Mord)

AMBLER, Eric (England, 1909 - 1998)

ARMSTRONG, Charlotte: Ein Schluck Gift

Der 1. Satz:

"Der grosse Mann knipste das Licht an. "Es dauert höchstens eine Minute", sagte er. Der kleine Mann liess seine Augen durch den Raum schweifen...

Inhalt:

Ein älterer Herr nimmt eine junge Frau unter seine Fittiche, er heiratet sie, da sie nach dem Tod ihres Vaters völlig alleine und krank ist. Unter seiner Fürsorge blüht sie auf. Die beiden haben einen Autounfall, sie jung, übersteht das besser wie er als älterer Herr. Seine Schwester, auch älteres Semester und alleinlebend, kommt um ihn und seine junge Frau zu unterstützen. Durch Bemerkungen von ihr werden beide sehr stark verwirrt und sie schwanken im Bezug auf ihre Gefühle zueinander… er denkt, ohne ihn wäre sie besser dran und die Bahn wäre frei für sie und seinen jüngeren Nachbarn, von dem er ausgeht, er hat was mit seiner jungen Frau… Er will sich also umbringen, mit Gift, das er sich im Labor seines Nachbarn besorgt und völlig gedankenverloren vergisst er die Tüte mit dem Gift im Bus. Das fatale daran: er hat das Gift in eine Olivenölflasche gefüllt. Es ist farblos und geruchsneutral, würde also niemandem auffallen, dass es sich um Gift handelt. Und damit fängt es richtig an….(Quelle: Nanny_Ogg auf lovelybooks.de)

Rezension:

Charlotte Armstrong ist mir ihrem "Schluck Gift" wieder einmal etwas gelungen, was im heutigen Dschungel von Krimis und Thrillern immer seltener geschieht: Sie hat ein Buch geschrieben, das sie WIRKLICH nicht mehr aus der Hand legen können, bevor sie es zu Ende gelesen haben. Das kostet Sie schon mal einen Nachmittag inklusive Abend inklusive Nacht, aber keine Sorge: Sie spüren nichts davon. Vom ersten Moment an reißt einen der Thriller förmlich in seinen Bann, und das paradoxerweise obwohl er quasi überhaupt keine Action liefert. Die Figuren sind auch nicht düster, der Leser wird in keine Abgründe gezogen, die Geschichte spielt sich tagsüber im Sonnenschein ab - klingt wirklich nicht nach einem packenden Buch? Dann lesen Sie dieses, und Sie werden Ihr blaues Wunder erleben. Mit einer Luftigkeit und Gelassenheit wird eine Geschichte von schier unbeschreibbarer Makaberheit erzählt, so beinahe beschwingt und lachend und dennoch so ungemein fesselnd. Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie in Urlaub fahren, wenn Sie einmal Zeit haben, die rund 250 Seiten am Stück zu lesen, legen Sie sich in die Sonne oder setzen Sie sich besser noch auf Ihren Balkon über der Straße und lassen Sie sich von der eigentlich unerklärbaren Genialität der Erzählweise dieses Buches überzeugen! Ein Genuß! (Quelle: Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

BENTLEY, Edmund C.: Trents letzter Fall (Der Sprung durchs Fenster)

Inhalt:

"Detektiv Philip Trent ist davon überzeugt, den Mörder eines Geschäftstycoons überführt zu haben. Doch dann klärt ihn der wirkliche Täter beim Dinner über den wahren Sachverhalt auf und führt ihm die Fehler, die er in seiner Analyse gemacht hat, vor Augen."

E.C. Bentley an G.K. Chesterton ("Trent's letzter Fall", Diogenes, 1988):