GoodReads

Foto: Rosie Hardy
http://www.rosiehardy.com/

Inhalt GoodReads:

- AITMATOW, Tschingis (Kirgistan, 1928 - 2008): "Der weisse Dampfer"

- FALLADA, Hans (Deutschland, 1893 - 1947): "Kleiner Mann - was nun?"

GABALDON, Diana (USA, 1952):  "Highland-Saga" ("Outlander")

- GAVALDA, Anna: "Zusammen ist man weniger allein"

- GEORGE, Nina: "Das Lavendelzimmer"

- KÄSTNER, Erich: Die "Lyrische Hausapotheke", 1941 von Teofila Reich-Ranicki illustriert

- LEE Khui Fatt, Lawrence (Malaysia 1948 - seit 1972 Aarau, Schweiz)

- MEIER, Gerhard (Schweiz - Niederbipp alias Amrain, 1917 - 2008): "Das dunkle Fest des Lebens"  und weitere Werke...

- NADOLNY, Sten: "Die Entdeckung der Langsamkeit"

- NÉMIROVSKY, Irène : "Suite française"

- SIMMEL, Johannes Mario: "Und Jimmy ging zum Regenbogen"

- WERNER, Markus: "Am Hang"

WODEHOUSE, Pelham Grenville: "Blanding Castle" und "Jeeves-Wooster-Reihe"

- WYNDHAM, Francis (England, 1924): "Der andere Garten"

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MEIER, Gerhard (Schweiz - Niederbipp alias Amrain, 1917 - 2008): Das dunkle Fest des Lebens

Das dunkle Fest des Lebens - Amrainer Gespräche

«Alles Einschränkende, alles Vereinfachende, alles, was Richtung Simplizität läuft, ist lebenswidrig, weil das Leben, die Schöpfung schlechthin gross und rund und unabsehbar vielfältig sind.»

«Seine Texte arbeiten insgeheim», hat der Literaturkritiker Werner Weber über Gerhard Meier (1917-2008) geschrieben und gleich angefügt: «Woran?» Eine Frage, auf die es keine schnelle Antwort gibt. Deshalb haben sich Gerhard Meier und Werner Morlang zwei Jahre Zeit genommen, um sich in neun langen Gesprächen unter Freunden einer Antwort anzunähern. Meier hat erst spät, nach 33 Jahren im selben Betrieb, den Sprung vom Berufsalltag in die freie Autorschaft gewagt. Diesem Umstand, der mit verantwortlich ist für die Schlichtheit und Lebensnähe seines Werks, widmen der Autor und sein behutsamer Gesprächspartner das erste der Gespräche. Danach nehmen sie sich in chronologischer Folge die insgesamt elf Bücher vor, um die Frage nach dem Woran? behutsam einzukreisen.

Gerhard Meiers Autorschaft lässt sich als aufmerksamen Wachzustand beschreiben, der offen ist für die Worte, die ihm der Wind zuweht. Er habe jeweils erst geschrieben, wenn ein Stoff in seinem Kopf schon gereift war. Doch dann habe er den Text «sprachlich als Ganzes» niederschreiben müssen, allein und ohne mit jemandem darüber zu sprechen. In den Gesprächen wie in Leben und Werk erwies sich Meier als zurückhaltender, demütiger Autor, der sich nie unnötig in der Öffentlichkeit exponieren wollte. Es ging ihm stets um etwas ganz anderes: ums Vegetative, Fliessende, Kreisende. Solche Begriffe kennzeichnen treffend seine Prosa, die tief erfüllt ist von Skepsis und Spiritualität, Glück und Melancholie.

(Quelle: http://www.literaturschweiz.ch/de/Lesetipp/Author/Meier/Gerhard )

 

AITMATOW, Tschingis (Kirgistan, 1928 - 2008): "Der weisse Dampfer"

Inhalt:

"Der Junge wächst als einziges Kind in einer abgelegenen Försterei bei den Großeltern auf. Auf dem Issyk-Kul-See sieht er in der Ferne immer wieder einen weißen Dampfer, der ihn in seinen Tagträumen zum Vater bringt. »Er hatte zwei Märchen. Ein eigenes, von dem niemand wusste. Und ein zweites, das der Großvater erzählte. Am Ende blieb keins übrig. Davon handelt diese Erzählung." (Quelle: Klappentext, Unionsverlag)

FALLADA, Hans (Deutschland, 1893 - 1947): "Kleiner Mann - was nun?"

Hans Fallada: "KLeiner Mann - was nun?
Aufbau Taschenbuch
Ausgabe 2014
ISBN: 978-3-7466-2676-5

Inhalt (Verlagstext Aufbau Taschenbuch):

»Was nun?« in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Falladas Antwort auf diese Frage der kleinen Leute ist Lämmchen, diese sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände nimmt. Beide glauben an ihr Glück und an ihre Liebe. Doch das Glück will sich nicht einstellen, statt dessen gibt es Kummer und Sorgen, als sich Pinneberg in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muß. Dieser bewegende Roman, der seinen Autor weltbekannt machte, schildert das »Auf und Ab des Lebens, nicht mehr und nicht weniger« (Hans Fallada). »Ein kleines Motiv und ein großer Wurf.« Die Weltbühne

Ausführliche Informationen unter:

http://www.hans-fallada.de/buecher/kleiner-mann-was-nun

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Mann_%E2%80%93_was_nun%3F

GABALDON, Diana (USA, 1952): "Highland-Saga" (Outlander)

Diana GABALDON "Highland-Saga" Band 1:
"Feuer und Stein"

Jaaaa, ich gestehe!

....auch ich wurde süchtig.... obwohl ich eigentlich keine Vorlieben für Fantasy-Elemente wie "Zeitreisen" etc. habe. Aber die Romane sind so gut geschrieben und so spannend! Und sie wecken das Interesse an der Geschichte Schottlands.

Offizielle Homepage: http://www.dianagabaldon.de/highland_saga.php

Personenverzeichnis: http://www.dianagabaldon.de/die_personen.php    

Band 2                                 Band 3                              Band 4

Band 5                            Band 6                               Band 7

Band 8

 

GAVALDA, Anna (Frankreich, 1970): "Zusammen ist man weniger allein"

Inhalt:

„Philibert, von verarmtem Adel, ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, verdient sich ihren Lebensunterhalt in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Wohngemeinschaft in Paris, die sich lieben, streiten, bis die Fetzen fliegen, und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Anna Gavalda erzählt vom wirklichen Leben: witzig, charmant und liebevoll.“ (Quelle: Verlagstext, Hanser)

Der Roman wurde 2007 vom französischen Regisseur Claude Berri verfilmt:

 

FR · 2007 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 0 · Drama, Komödie · Kinostart 16.08.2007

 

GEORGE, Nina: Das Lavendelzimmer

Knaur Taschenbücher Nr.50977
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN-13: 978-3426652688

 

Titel: LEIDER Nichtssagend  -  Cover:  LEIDER Nichtssagend!!

Inhalt (SEHR GUT):

"Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben". (Quelle: Verlagstext)

Spiegelbestseller 2013 + 2014
Beliebtestes Sommerbuch 2015 (Independent UK)
New York Times Bestseller 2015
Übersetzungen in 33 Sprachen

Quelle: http://www.ninageorge.de/home.htm

Am Ende des Buches findet man sowohl eine kleine Rezeptsammlung von provenzalischen Gerichten, als auch eine alphabetische Zusammenstellung von Jean Perdus literarischer Notapotheke von "Adams" bis "Twain".

KÄSTNER, Erich: Die "Lyrische Hausapotheke", 1941 von Teofila Reich-Ranicki illustriert

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2000
ISBN 9783421053732

 Erich Kästner zu seinem Werk: "Verwendungszweck: Therapie des Privatlebens".

Die Lyrische Hausapotheke,
 1941 von Teofila Reich-Ranicki illustriert. Zu sehen in der Ausstellung Für Marcel im Jüdischen Museum Frankfurt. Foto: Jürgen Hube

Die "Lyrische Hausapotheke", 1941 von Teofila Reich-Ranicki illustriert

Klappentext

"Die "Lyrische Hausapotheke" ist Erich Kästners populärster Gedichtband. Als er ihn 1936 zusammenstellte, lebte er seit drei Jahren in Unsicherheit und Angst. 1933 waren seine Bücher verbrannt und er mit Publikationsverbot belegt worden. Im Warschauer Getto erhielt Teofila Langnas vorübergehend ein dorthin gelangtes Exemplar. Sie übertrug es kalligraphisch und schmückte es mit farbigen Vignetten. Diese Abschrift schenkte sie 1941 Marcel Reich-Ranicki, ihrem Freund und späteren Mann, zu dessen 21. Geburtstag. Gemeinsam lasen sie deutsche Gedichte, als ihnen ein deutscher Tod drohte. Mit einem Vorwort von Salomon Korn und einem Auszug aus der Biografie Marcel Reich-Ranickis."

"Das sicherlich ergreifendste Exponat stammt von Reich-Ranickis Frau Teofila. Sie schrieb 1941 im Warschauer Ghetto Erich Kästners "Lyrische Hausapotheke" mit der Hand ab, illustrierte die Sammlung, heftete die Blätter mit einem Faden zusammen und schenkte sie ihrem Mann: zum 21. Geburtstag. Damals, so berichtet Reich-Ranicki, habe das Ehepaar darüber nachgedacht, wie lange man wohl noch leben würde: "Noch ein halbes Jahr? Ein Jahr? Es war ein schreckliches Leben. Wir dachten dann, sollten wir es überleben, dann werden wir vielleicht 50, 60 Jahre alt." (Quelle: Permalink http://dw.com/p/Ne6o)

LEE Khui Fatt, Lawrence (Malaysia 1948 - seit 1972 Aarau, Schweiz): "Baubos Ohrwurm"

Lawrence Lee Khui Fatt: Baubos Ohrwurm (Gedichte)
ed[ition]. cetera Leipzig (2013)
76 Seiten
ISBN 978-3-944478-04-3

Gedichte...

Lawrence Lew: Baubos Ohrwurm, Leipzig, 2013, 8,80€

Pressestimmen:
"Überall spürt man ein Dazwischen, das überwunden werden will, weil ihm ein Schrecken inhärent ist. Der Schrecken der eigenen Existenz. Und diese Existenz findet in einer Gegenwart statt, die durchdrungen ist von Benzinsucht, der Anbetung von Börsenkursen und ausufernder Umweltverschmutzung. [...] Ein kleiner, gelungener Lyrikband, der Gesellschaftskritik übt, der den Raubbau des Maßlosen anprangert, aber eigentlich nur von Menschen erzählt, die sich trotz allem zurechtfinden wollen."

Joshua Groß auf Persona Non Grata, 02. Januar 2014

"Eine Botschaft schriller als die andere. Und stets verstörend, wenn man - wie Lee - doch eigentlich nur laufen, atmen, bei sich sein möchte. [...] Was bleibt, ist die Wut. Und es sind stellenweise sehr wütende Gedichte oder Gedicht-Fragmente, in denen Lee deutlich macht, dass auch dem Dichter mittlerweile die Worte fehlen für das, was mit unserer Welt angerichtet wird von Leuten, denen es nur noch ums Geld geht. [...] Was - im schweizerischen Aarau geschrieben - ganz gewiss ein deftiger Kommentar ist zum Zeitgeschehen."
Ralf Julke in der Leipziger Internet Zeitung, 09. Februar 2014
(Quelle: http://www.ed-cetera.de/ed-ition/fiction/baubo-presse-kaufen/ )

 

Lawrence Lee (Khui Fatt) (* 3. Januar 1948 Sabah, Malaysia) ist ein Schweizer Künstler und Dichter.

Lawrence Lee kam 1972 in die Schweiz und machte in der Galerie Palette, Zürich, die Bekanntschaft mit Max Matter, auf dessen Anregung er nach Aarau zog. Seither beteiligte sich Lee regelmässig an Ausstellungen im In- und Ausland. Im Jahr 1977 wurde Lee von Joseph Beuys an die «Free International University», Documenta Kassel eingeladen. Lee erhielt 1997 das Schweizer Bürgerrecht.

Es gibt kleine Verlage, die eine wahre Entdeckung sind. So der beschauliche Leipziger ed.cetera-Verlag, der 2012 mit dem spektakulären Roman »XO« von Francis Nenik auf den Plan trat. Nach einigen kleinen Büchern erscheint jetzt der Lyrikband »Baubos Ohrwurm« von Lawrence Lee. Mit vollem Namen heißt der Lawrence Lee Khui Fatt und wurde 1948 in Malaysia geboren. Mittlerweile ist er ein international gefragter Maler und besitzt das Schweizer Bürgerrecht. In der Einleitung seiner Gedichte heißt es, er stelle sich die Frage nach dem Körper von »Alchemie, Kultur, Glauben und Fortpflanzung«. Viel präsenter ist allerdings ein aufdringliches Gefühl der Heimatlosigkeit, beziehungsweise die scheinbar aussichtslose Suche nach dem Selbst. Oft scheint es, als wäre die Sprache ein wichtiges Bindeglied, gewissermaßen Mörtel, um die Kluft zu kitten, zwischen dem Ich und der Heimat. Beides driftet immer weiter auseinander. Und dann tut sich ein zweiter Abgrund auf und stellt alle Versuche in Frage: nämlich ein Abgrund zwischen den Worten und der Welt. Überall spürt man ein Dazwischen, das überwunden werden will, weil ihm ein Schrecken inhärent ist. Der Schrecken der eigenen Existenz. Und diese Existenz findet in einer Gegenwart statt, die durchdrungen ist von Benzinsucht, der Anbetung von Börsenkursen und ausufernder Umweltverschmutzung. Das starke »Ich« in Lawrence Lees Gedichten ahnt, dass Heimat in dieser Welt ein phantastischer Ort ist: »zwischen Drachen und Wolken/ kannst du ewig sein wie du willst/ und doch du selbst/ im Auf und Ab der Ozeanwellen/ Meine nackte Wut/ den Schmerz/ bekleide ich/ mit anmutigen Einfällen«. So ewig die Phantasie ist, so real ist die Zeit, in der eine Stimme vom Älterwerden erzählt, von einem alten Körper, »der nichts als Plagen anzieht« und sich dabei immer bewusster wahrnimmt. Lawrence Lee kreiert ein naturverbundenes Selbstbild, das die Schrecken der Zivilisation und das Übernatürliche der Umwelt einfängt. Dabei bleibt offen, ob das schreibende »Wortwesen« so die Heimat immer weiter von sich stößt.

»Baubos Ohrwurm« ist ein schlichtes Buch, das sehr stilvoll gestaltet ist. Von außen sieht es fast aus wie eine »malaysische Currykonserve«, die in den Gedichten Lawrence Lees auftaucht. Ein kleiner, gelungener Lyrikband, der Gesellschaftskritik übt, der den Raubbau des Maßlosen anprangert, aber eigentlich nur von Menschen erzählt, die sich trotz allem zurechtfinden wollen.

(Quelle: http://www.persona-non-grata.de/ressorts/literatur/feed/ )

 

MEIER, Gerhard (Schweiz - Niederbipp, 1917 - 2008): Werke Band 2 - Die ersten Romane: Der Besuch / Der schnurgerade Kanal

Der Besuch (1976)

"Psychiatrische Klinik St. Urban. Der Mann auf Zimmer 212 erwartet Besuch. Es ist Sonntag. Zu Füssen der kaiserlichen Fassade blühen Winterlinge. Erste Bienen stellen sich ein. Der Mann auf Zimmer 212 probt ein Gerede, das er anbringen könnte, wenn der Besuch eintreffen würde. Dieses Gerede dreht sich zu einem guten Teil um Besuche, welche dem Mann auf Zimmer 212, im Warten auf den Besuch, gegenwärtig werden. In das Licht fliesst mehr und mehr Rosa ein. Jetzt mischt auch Lila mit. Die Schwester, ein Glas mit sieben Margeriten hinstellend, erkundigt sich: Besuch gehabt, heute?"

Der schnurgerade Kanal (1977)

Berlingen, 3. August 1976. Dr. Helene W. liegt im Schatten des Birnbaums, hart an der Quaimauer. Sie schaut durch den Rosenbogen nach Gaienhofen hinüber. Aus ein paar Storm-Sätzen geht gewissermassen ein San Michele hervor, welches sich dann aber als das gewöhnliche Burgdorf entpuppt, wo sie, eben Helene W., K. (Schriftsteller K.) und Isidor A. , gemeinsam das Studium des Hochbaus betreiben. Sie schreitet in Gedanken Wege ab, die man dort gegangen war, nicht lange zwar, denn K. machte Schwierigkeiten, während ihre Neigung zu Isidor nicht auf eindeutige Erwiderung zu stossen schien, was dazu führte, dass sie auf die Medizin umsattelte, später als Ärztin nach New York kam, wo sie über Jahrzehnte als Internistin tätig war. Einzig Isidor wurde Architekt. Er ging nach Australien. Helene und Isidor hatten sich seither nicht mehr gesehen. - Der Briefträger überbringt ein stattliches Couvert. Absender: Pfarrer Anatol Z. aus Bachthalen (Isidors Neffe). Dr. Helene W. liest den Brief, dann die beigelegten Aufzeichnungen: Isidors tagebuchartige Notizen aus den letzten Tagen vor dem Freitod. Isidor litt vermutlich an einem Gehirntumor.

NADOLNY, Sten (Deutschland, 1942): "Die Entdeckung der Langsamkeit"

Inhalt:

Die Entdeckung der Langsamkeit ist ein 1983 erschienener Roman und preisgekrönter Bestseller des deutschen Schriftstellers Sten Nadolny. Sein Protagonist ist der englische Kapitän und Polarforscher John Franklin, der wegen seiner Langsamkeit immer wieder Schwierigkeiten hat, mit der Schnelllebigkeit seiner Zeit Schritt zu halten, aber schließlich doch aufgrund seiner Beharrlichkeit zu einem großen Entdecker wird. Der Roman ist bewusst nicht authentisch gehalten, denn die im Roman beschriebene Figur ist im Gegensatz zum realen Vorbild ein der Langsamkeit verpflichteter Mensch mit modernen Idealen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit

 

NÉMIROVSKY, Irène: Suite française

Irène NÉMIROVSKY: "Suite française"
Taschenbuch Sonderausgabe 2009
ISBN: 978-3-442-73963-9
btb-Verlag, München

Gefällt Ein aussergewöhnliches Buch von einer aussergewöhnlichen Frau!

Inhalt:

Sommer 1940: Die deutsche Armee steht vor Paris. Voller Panik packen die Menschen ihre letzten Habseligkeiten zusammen und fliehen. Angesichts der existentiellen Bedrohung zeigen sie ihren wahren Charakter …
Der wiederentdeckte Roman „Suite française“ von Irène Némirovsky wurde 2005 zur literarischen Sensation. Über 60 Jahre lag das Vermächtnis der französischen Starautorin der 30er Jahre unerkannt in einem Koffer – bis der Zufall dieses eindrucksvolle Sittengemälde aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ans Licht brachte.

https://41.media.tumblr.com/tumblr_m8gbryeUDy1qd9a66o1_500.jpg

Biographische Angaben unter: Autoreninfos

 

SIMMEL, Johannes Mario: "Und Jimmy ging zum Regenbogen"

ISBN: 978-3-426-18973-3

Auch im Jahre 2016 spannend zu lesen!

Inhalt:

1. Satz:

"Sie wollten unbedingt einen Kopfschuss. Deshalb hatten sie Clairon kommen lassen. Er war Spezialist für Kopfschüsse."

„Der argentinische Chemiker Rafaelo Aranda wird in Wien von der ihm anscheinend völlig unbekannten Buchhändlerin Valerie Steinfeld vergiftet. Sie verübt unmittelbar darauf Selbstmord, ohne ein Motiv genannt zu haben. Sein Sohn Manuel Aranda versucht zusammen mit Irene Waldegg, der Nichte der Mörderin, herauszufinden, warum sein Vater getötet wurde, und stößt auf dessen Verwicklung zu den Geheimdiensten der damaligen Supermächte in Zeiten des Kalten Krieges.

Im Rahmen der Ermittlungen werden immer wieder Rückblenden in die Zeit des Nationalsozialismus gemacht, da die Mörderin Valerie Steinfeld zu dieser Zeit ihren jüdischen Mann ins britische Exil verloren hatte und mit einem mehr als gewagten Gerichtsverfahren versuchte, aus ihrem „halbjüdischen“ Sohn Heinz einen „Arier“ zu machen und ihn so vor den Nationalsozialisten zu schützen. Welche Beziehung hatte der Chemiker Rafaelo Aranda zu seiner Mörderin Valerie Steinfeld?

Das Buch spielt im Wien der 1960er Jahre mit detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte. Es beschreibt die Arbeit der Geheimdienste und deren skrupelloses Vorgehen. Die behandelte Spionagegeschichte dreht sich um die Entwicklung verbotener biologischer Massenvernichtungswaffen. Simmel hat hier sowohl österreichisches Lokalkolorit als auch seine Ausbildung zum Chemieingenieur einfließen lassen.“

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Und_Jimmy_ging_zum_Regenbogen )

WERNER, Markus: Am Hang

Inhalt:

Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ruhiges Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus. Am ersten Abend lernt er auf der Sonnenterrasse des Bellevue-Hotels einen älteren Herrn kennen, der sich ihm als Loos vorstellt, einen Sonderling, einen Verrückten vielleicht. Sie reden bis tief in die Nacht über Gott und die Welt, den Zeitgeist und die Frauen, erzählen sich ihre Geschichten, die immer intimer werden. Was als Gespräch zwischen Zufallsbekannten beginnt, gerät zu einem abgründigen Verwirrspiel, das fasziniert und verstört. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat. Und dieser Verlust trägt dazu bei, ihm die Welt zu verdunkeln. Clarin hingegen lebt leicht und gern. Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus.

Quelle: Perlentaucher.de

Ort der Handlung: Tessin (CH)

WODEHOUSE, Pelham Grenville: Blandings Castle-Reihe

Etwas für die Lachmuskeln.... Cool Humoristische Geschichten über Blandings Castle, dem Wohnsitz des exzentrischen Lord Emsworth und seiner Zuchtsau, der "Kaiserin von Blandings".

Der Suhrkamp-Verlag hat zwischen 2006 und 2013 einige der Wodehouse-Bücher neu verlegt:

http://www.suhrkamp.de/autoren/p_g_wodehouse_5577.html?d_view=veroeffentlichungen&tl_filter=&tl_order=e&tl_view=cover_list&tl_sort=1

Der Schweizer Verlag Edition Epoca begann im Jahr 2000 mit der Neuauflage und Neuübersetzung der Wodehouse-Titel in wunderschöner und unvergleichlicher Ausführung:

 --> s. auch Dokument im Anhang (Tatiana Wagenbach-Stephan: Buchherstellung)

 Die restlichen Titel müssen antiquarisch besorgt werden (z.B. www.booklooker.de )

Blandings Castle-Reihe:

- Band 1:  In alter Frische (Something fresh)

- Band 2:  Sommerliches Schloßgewitter (Summer Lightning)

- Band 3:  Seine Lordschaft und das Schwein / Sein und Schwein (Heavy Weather)

- Band 4:  Onkels Erwachen (Uncle Fred in the Springtime; deutscher Titel: Schloss Blandings im Sturm der Gefühle

- Band 5:  Lord Emsworth and the Girl Friend (nur in englisch!)

- Band 6:  Vollmond über Blandings Castle (Full Moon)

- Band 7:  Onkel Dynamit (Uncle Dynamite)

- Band 8:  Schwein oder Nichtschwein (Pigs Have Wings)

- Band 9:  Stets zu Diensten (Service with a Smile,1961)

- Band 10: Reichtum schützt vor Liebe nicht

- Band 11: Ein Pelikan im Schloss (A Pelican at Blandings)

- Band 12: Sunset at Blandings

- Band 13: Herr auf Schloß Blandings (Blandings Castle and Elsewhere)

- Band 14: Psmith macht alles / Ein Lord in Nöten (Leave It to Psmith (1923)

 

P.G. Wodehouse Edition EPOCA: Die Buchherstellung

Tatiana Wagenbach-Stephan:
http://www.diebuchherstellung.ch/B%C3%BCcher/Jetzt-oder-nie!

WODEHOUSE, Pelham Grenville: Jeeves-Wooster-Reihe

 

Die regelmäßigen Mißgeschicke des englischen Gentlemans Bertie Wooster werden von seinem treuen Valet Reginald Jeeves ausbügelt.

 

01. Der unvergleichliche Jeeves (The inimitable Jeeves)

02.  Weiter so, Jeeves (Carry on Jeeves)

03.  Jeeves ist eine Klasse für sich / Jeeves rettet die Situation (Very Good Jeeves,1930)

04. Dann eben nicht, Jeeves (Right Ho, Jeeves)

05. Bertie in wilder Erwartung / Besten Dank, Jeeves (Thank You, Jeeves)

06. Alter Adel rostet nicht (The Code of the Woosters)

07. Ohne mich, Jeeves! / Schwamm drüber, Sir / Zu Hilfe, Jeeves! (Joy in the Morning,1947)

08.  Jeeves wirkt Wunder / Das höchste der Gefühle (The Mating Season)

09. Ring for Jeeves (wohl nicht in deutscher Sprache erschienen)

10. Adel vergißt sich (Jeeves and the Feudal Spirit)

11. Wo bleibt Jeeves /Keine Ferien für Jeeves (Jeeves in the Offing)

12. SOS Jeeves! /Was tun, Jeeves? (Stiff upper Lip, Jeeves)

13. Ohne Butler geht es nicht (Much Obliged, Jeeves)

14. Fünf vor zwölf, Jeeves (Aunts Aren't Gentlemen)

WYNDHAM, Francis (England, 1924): "Der andere Garten"

Francis Wyndham: „Der andere Garten“
Gebunden mit Leseband
DÖRLEMANN Verlag, Zürich
ISBN: 978-3-908777-57-1

Inhalt (Verlagstext):

"Ein Platz zum Sonnen
»Für mich hatte Kays Lässigkeit, Wortkargheit und bewusst schäbige Kleidung etwas Geheimnisvolles, Faszinierendes, fast wie bei Greta Garbo. Als sie mir zum Abschied die Hand gab, fügte sie dem Gruß unerwartet ein paar zögernde Worte hinzu. ›Ich hab gedacht, ihr seid alle entsetzlich, aber ihr wart sehr nett. Mir gefällt die Atmosphäre hier – ich kann ich selbst sein.‹«
England, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der Ich-Erzähler, ein Junge in der Pubertät, lebt in abgeschiedener ländlicher Idylle. Eines Tages lernt er die doppelt so alte Kay kennen, Tochter der Familie Demarest. Kay ist schüchtern und still, extravagant und erotisch. Die beiden werden Freunde. Im anderen Garten – ein formaler Garten, den der Vater des Jungen mit großer Hingabe stutzt und hegt – findet die ruhelose Kay für kurze Zeit einen Platz zum Sonnen. Sie kann sich ihren Tagträumen hingeben und sie selbst sein, was ihr in ihrer Familie und im Leben verwehrt bleibt."
Leseprobe: http://www.doerlemann.com/?lid=462&k=2&sk=&tb=

 

Francis Wyndham: Kurzbiographie