Inhalt KRIMI-Goldies: V - Z:

- WALLACE, Edgar (England, 1875 - 1932)

- WALLACE, Edgar: Mr. J.G. Reeder

- WALLACE, Edgar: KERRY kauft London

Edgar WALLACE

Abends, wenn ich abgespannt bin, greife ich
instinktiv nach einem ,Wallace’,
bin im Nu in der Handlung, vergesse
den ganzen Jammer des Alltags,
bin froh und mutig.
ADENAUER IN RHÖNDORF

WALLACE, Edgar: Mr. J.G. Reeder – Reihe

Die Fälle von Mr. Reeder sind zwischen 1924 und 1932 unabhängig voneinander erschienen.

Nachfolgend meine Auflistung (ohne Gewähr); dazu gehören auch die Kurzgeschichten mit Mr. Reeder:

1924: Zimmer 13 (Room 13)

1925: Der sechste Sinn des Mr. Reeder (The Mind of Mr. J.G. Reeder / The Murder Book of J.G. Reeder). Acht Erzählungen über den genialen Privatdetektiv John Gray Reeder, dessen wundersame Gabe, dieses mit jenem zu verbinden, zur Aufklärung auch der kompliziertesten Verbrechen führt. Acht neue Fälle warten auf ihn, die er mit seinem unübertrefflichen Spürsinn löst. Der Lyrische Schutzmann / Die Schatzgräber / Die Truppe / Der Marmordieb / Die grüne Mamba / Melodrama / Ein merkwürdiger Fall / Vorteilhafte Kapitalanlage.

1927: John Flack (Terror Keep)

1929: Mr. Reeder weiß Bescheid (Red Aces). 3 Kurzgeschichten: Mr. Reeder weiß Bescheid / Die Diamantenbrosche (Kennedy, The Con. Man) / Der Fall Joe Attymar (The Case of Joe Attymar; ungekürzte Version = The Crook in Crimson – Der purpurfarbene Betrüger)

1932: Der Mann im Hintergrund (The Shadow Man). Kurzroman

1932: Der Lügendetektor (The Man Who Passed / The Man from Sing Sing). Kurzroman

1932: Der Chef (The Guv’nor). Kurzroman

1932: Die Schatzkammer (The Treasure House). Kurzroman

1934: Die Rückkehr des Mr. Reeder (Mr. J.G. Reeder Returns)

 

 

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WALLACE, Edgar: KERRY kauft London

Gefällt Einer der besten, weniger bekannten Krimis von Edgar Wallace!

Die Originalausgabe erschien 1915 unter dem Titel "The man who bought London"

Rezension von Jemand am 9. Oktober 2011 - amazon.de:

"Kerry kauft London! Diese Nachricht geht durch sämtliche Zeitungen der Hauptstadt Englands. Dem amerikanischen Millionär King Kerry umgibt ein Geheimnis und sein größter Konkurrent namens Zeberlieff versucht dem älteren Herrn Geld und Ansehen abzujagen. Der Roman um King Kerry und seinen Geschäftsstrategien gehört zu den jüngeren Werken Edgar Wallaces, doch ist er meiner Meinung nach einer der besten. Wie in den meisten Wallace-Werken geht es weniger darum, wer der Mörder ist, sondern vielmehr beschäftigt man sich mit der Frage, wie die Ganoven ihr dunkles Geschäft betreiben und mit welchen Tricks. Beispiele hierfür sind "Turfschwindel" und "Richter Maxells Verbrechen".
Hierbei hat jedoch der Held, diesmal im höheren Alter und nicht dem Scotland Yard angehörig, ein Geheimnis zu verbergen. Was verbirgt sich in seinem Safe, genannt der "Juwelenschrein" und was hat er eigentlich mit London vor? Schritt für Schritt färbt sich der Stadtplan der Stadt in der Farbe des Millionärs, ein Unternehmen nach dem anderen wird auf seinen Namen überschrieben. Die Charaktere des King Kerry ist der Prototyp einer Heldenfigur, zumindest wen es nach Wallace geht. Wohlhaben, gutaussehend und noch dazu schlagfertig und wortgewandt. Die Spannung entsteht besonders durch die dynamische Handlung, ein paar Tote gibt es auch. Das Buch, im englischen "The man who bought London" 183 Seiten schwer und umfasst nebenbei einige familiäre Fassetten zwischen zwei Erben. Einer davon ist Zeberlieff, der bereits zu Beginn als der Gegenspieler des gutmütigen King Kerry dargestellt wird.
Mittlerweile hat sich das Werk als mein Lieblingsbuch entpuppt, da es spannend geschrieben und interessant insziniert wurde. Großes Lob an Horatio Edgar Wallace."

(Quelle: http://www.amazon.de/Edgar-Wallace-Kerry-kauft-London/dp/B005G3B3D4 )